Der Inhaber dieses Standorts im Keller der Königspassage hat schon häufiger gewechselt: Wallstreet Burger, TacoCartel und jetzt ein Dönerladen. Lohnt es sich herzukommen?
Das Ambiente
Der Laden sieht genauso aus, wie die beiden Vorgänger, das Mobiliar wurde komplett übernommen. Hier ist es ziemlich laut, weil direkt nebenan der Ein-/Ausgang eines lidls und gegenüber ein gut besuchtes Restaurant ist. Königsdöner befindet sich aber in einer für die Verhältnisse ruhigen Ecke. Die Stühle sind bequem und die Tische sauber.

Der Dönermann ist freundlich, aber von der ruhigen und distanzierten Sorte. Er nimmt die Bestellung an, erwähnt dasss man sich gerne setzen kann und widmet sich dann der Zubereitung.

Der Döner
Der Döner wird in einem kleinen Rundfladen serviert und ist innen fluffig und außen gut geröstet. Mittlerweile nicht mehr unbedingt eine Selbstverständlichkiet. Es hält bis zum Ende alles zusammen. Die Schichtung erfolgt klassisch mit dem Fleisch in der unteren Hälfte und dem Gemüse im oberen Teil. Das Mengenverhältnis ist ausgewogen.

Das Fleisch hebt sich dadurch ab, dass es kein Hackfleich enthält, sondern echtes Kalbfleisch ist. Es hat eigen ausgeprägten Eigengeschmack. Es ist gut gebräunt und hat Biss. Punktabzug gibt es aber für die Temperatur, da es nur mäßig warm ist.
Das Gemüse besteht aus Tomaten, Rotkohl und Zwiebeln, ist frisch und nicht zu kalt. Die Sauce wurde auf die Ober- und Unterseite des Brotes geschmiert und ist sehr dezent. Es ist nicht genau zu erkennen, ob es eine Joghurt-, Knoblauch-, oder Kräutersauce sein soll, geht aber in Ordnung.
Auf dem Döner wurde ungefragt Chillipulver gestreut. Es gibt eine angehme Schärfe und stört nicht. Wenn man schrfes Essen gar nicht ab kann, sollte man das bei der Bestellung aber erwähnen.
Fazit
Der Königsdöner bietet für 7€ einen stabilen Döner mit gutem Brot und echtem Kalbfleisch. Leider hapert es bei der Temperatur. Wenn man in der Gegend ist, ist dies eine gute Option, um einen Döner zu essen, aber kein Grund, extra her zu kommen. Dafür gibt es 6 Punkte.






Schreibe einen Kommentar