„Momo’s Grill“ befindet sich auf der Harleshäuser Döner-Meile, zusammen mit dem „Antalya Imbiss“ und „My Döner 63“ befinden sich hier drei Dönerläden auf 500 m.
Ambiente

„Momo’s Grill“ punktet mit einer auffälligen blau-weißen Einrichtung, die ebenso wie der Fußboden tadellos sauber ist. Auf einem Monitor läuft leise Chillout-Musik. Der Dönermann arbeitet ruhig und zügig, verzichtet aber auf Nachfragen zu Sonderwünschen oder Getränken – diese kann man sich selbstständig aus dem Kühlschrank nehmen.
Der Döner

Das Angebot beschränkt sich auf Hähnchen-Döner mit der Wahl zwischen Joghurt- und Knoblauchsoße. Die Soße wird großzügig auf die Unterseite des Brotes gestrichen, wodurch sie in jedem Bissen gut zur Geltung kommt. Der Viertelfladen zeigt eine schöne Röstung, verliert jedoch relativ schnell an Stabilität – spätestens nach der Hälfte gibt die Rückseite nach und bricht auf.

Der erste optische Eindruck: vorwiegend Eisbergsalat mit einer Tomatenscheibe. Und tatsächlich – die ersten Bissen bestehen hauptsächlich aus Salat, etwas Brot und einem Hauch Soße. Es dauert eine Weile, bis man zu den anderen Zutaten vordringt: Tomate, rote Zwiebeln und letztendlich auch das Hähnchenfleisch, das sich als gut gewürzt und erfreulich fettarm erweist.
Fazit
Der Döner kostet 6€ und leidet unter einem deutlichen Übermaß an Salat, vor allem an Eisbergsalat. Wie im Schlaraffenland muss man sich erst durch Berge von geschmacksneutralem Grünzeug kämpfen, um an den eigentlichen Inhalt zu gelangen – der dann allerdings den Erwartungen an einen guten Döner gerecht wird. Mit besserer Zutatenproportion hätte das Potenzial für mehr gehabt, so reicht es nur für 4 Punkte.







